Philosophie

Wofür steht RAUM13?

Raum13 steht für eine neue Denkweise und eine innovative Form des Zusammenarbeitens. Wir gehen einem neuen wirtschaftlichen Zeitalter entgegen, in dem Kooperation anstelle von Konkurrenzdenken im Vordergrund steht. Auch der Gedanke des „Sharings“ (gemeinsame Nutzung von Ressourcen, wie auch z.B. das Car-Sharing) ist im Coworking enthalten. Das spart Geld und Energie. Aber nicht nur Ressourcen, sondern auch Ideen sollen geteilt werden, weil mehrere Köpfe mehr Kreativität und Lösungsmöglichkeiten produzieren und durch die unterschiedlichen Branchen viele Synergien entstehen.

Coworking Werte

Wir sind im ständigen Bestreben unseren Space ständig weiter zu entwickeln und zu verbessern, als Grundlage dazu halten wir uns an die Coworking-Werte, die einen Space zu einem echten Coworking machen: Die fünf Werte sind:

  • Offenheit
  • Kollaboration
  • Nachhaltigkeit
  • Gemeinschaft
  • Zugänglichkeit
Coworking vs. Gemeinschaftsbüro

In Tirol hat der Hype rund um Coworking im Verhältnis zum restlichen deutschsprachigen Raum erst sehr spät Einzug gehalten. Endlich entstehen im ganzen Land, so auch in Innbruck teils lässige Spaces, die durchaus die Werte eines echten Coworking Spaces erfüllen. Jedoch ist es leider immer wieder so, dass das nicht für alle gilt. Nur weil Coworking drauf steht, ist noch lange nicht Coworking drinnen. Einen leeren Raum mit Schreibtischen zu füllen, heißt nicht, einen Coworking Space gegründet zu haben. Es gibt Werte, die in einer Coworking Location (vor-)gelebt werden sollten, damit dieser auch ein solcher ist. Die fünf Werte sind: Offenheit, Kollaboration, Nachhaltigkeit, Gemeinschaft, Zugänglichkeit. Wenn also der Space nicht für jeden auf Grund des Berufs oder dessen Herkunft offen ist, Konkurrenzangst herrscht, Ressourcen nicht geteilt werden, Synergien nicht unterstützt und die Community nicht gefördert wird, die Zugänglichkeit eingeschränkt wird, gleichzeitig aber auch nicht offen für Fluktuation ist und zu guter Letzt die „gute Seele“, der Community-Manager bzw. der Host fehlt, dann handelt es sich definitiv um kein Coworking. Diese Anbieter sollten Gemeinschaftsbüros gründen und diese auch so benennen.

(Kolumne in der eco.nova-Ausgabe April 2019 zum Thema “Neue Arbeitswelten” von Herwig Zöttl)

Welchen Nutzen bietet der Raum13 den Coworkern?

Zum einen bieten wir repräsentative, flexibel nutzbare und leistbare Geschäftsräumlichkeiten. Es geht aber um noch viel mehr! Und zwar um das Netzwerk, welches durch die räumliche Nähe von mehreren EPUs entsteht. Als selbständige Unternehmerin oder selbständiger Unternehmer kann man so optimal auf den Markt reagieren: Man bleibt unabhängig und flexibel, kann aber auch auf andere Dienstleistungen zurückgreifen. So haben auch die Kunden unserer Coworker einen Mehrwert.

Innerhalb eines Netzwerkes können sich EPUs am Markt besser etablieren, sie sind keine Einzelkämpfer mehr und fühlen sich vom Umfeld gestärkt. Vor allem Start-Ups können von der Erfahrung und dem Know-How der KollegeInnen profitieren. Schnelles Feedback, Tipps und Inputs helfen im Büroalltag kreativen Sackgassen zu entfliehen.

Was ist die Vision des Raum13?

>> Neue Wege gehen – durch innovative Formen des Zusammenarbeitens
>> Raum bieten für Ideen, Austausch und Kooperation

Wir wollen EPUs und Start-Ups professionelle, ansprechende Büroräume und jene Bedingungen bieten, die sie für ihre Arbeit benötigen. Wir wollen Raum schaffen für ein kreatives und respektvolles Miteinander, das auf Kooperation aufgebaut ist und von dem jeder einzelne profitieren kann. Raum13 soll eine Plattform werden für neue Ideen, Workshops und jede Art von Netzwerken

Wie es zum Raum13 kam

Die Gründer Nikola Weiser und Herwig Zöttl waren unglücklich mit ihrer Arbeitssituation im Home-Office bzw. alleine im kleinen Büro. Ihnen fiel die Decke auf den Kopf, vor allem aber fehlte ihnen der kreative Austausch. Mit dem Raum13 haben sie sich eine Arbeitssituation geschaffen, die ihrer Arbeit entspricht. Dass sie auch anderen Selbständigen damit ein kreatives Arbeitsumfeld anbieten konnten, machte das Vorhaben noch erstrebenswerter. Es macht definitiv mehr Spaß in einer Gemeinschaft zu arbeiten, als alleine im Kämmerlein zu sitzen. Man ist motivierter, kreativer und lernt von den anderen. Wenn es um fachliches Know-How geht, Unsicherheiten bei der eigenen Preisgestaltung oder man bei einem Projekt einfach nicht weiter kommt – im Raum13 sitzen genügend Leute, die Antworten wissen, Tipps geben können oder einen auf die richtige zündende Idee bringen.

Der Startpunkt für das Projekt Raum13 war das Choch3-Creative Community Coaching der KAT (Kreativwirtschaft Austria), des CAST-Gründerservice Tirol, der WKO-Wirtschaftskammer Österreich, sowie der WK Tirol, bei dem sich Nikola und Herwig kennenlernten und die von Herwig eingebrachte Idee gemeinsam in einem Kooperations-Projekt umsetzten.

Inzwischen hat Nikola mit ihrem Lebenspartner eine neue Idee verwirklicht, sich nach Deutschland ins schöne Bad-Wurzach “abgesetzt” und den Seminarhof “Sonnentor” übernommen. Beim Raum13 ist Herwigs Frau Katharina eingestiegen und hat hier die Verwaltung übernommen.

Warum der Name Raum13?

Eine Frage, die oft gestellt wird. Das erste Objekt, das anfänglich im Fokus für dieses Projekt war, hatte 13 Räume, wovon der dreizehnte der Kommunikations-, Gemeinschafts- und Kreativraum hätte werden sollen. Die erste Community bestand zudem auch noch aus 13 Personen. Bei der Projektpräsentation im Choch3-Coaching wurde daher der Name Raum13 zum Arbeitstitel. Er muss der prägendste und der wirkungsvollste gewesen sein, denn ab diesem Zeitpunkt sprachen alle über das Projekt nur mehr vom Raum13. Obwohl schlußendlich andere Räumlichkeiten besiedelt wurden, wurde der Name beibehalten, immerhin war ja auch das Gründungsjahr 2013.